Im Biologie‑Labor haben wir uns mit Pflanzenfarbstoffen beschäftigt. Da Ostern vor der Tür steht, nutzten wir die Gelegenheit, um Hühnereier mit verschiedenen Naturfarben zu färben.
Verwendet wurden Spinat, Kurkuma, Rotkraut, Heidelbeeren und Zwiebelschalen – alles Pflanzen, die kräftige Pigmente enthalten. Während Spinat reich an Chlorophyll ist, sorgt dieses Blattgrün für zarte Grünnuancen auf der Eierschale.
Kurkuma enthält Curcumin, einen starken gelben Farbstoff, der seit Jahrhunderten als Naturpigment genutzt wird.
Rotkraut und Heidelbeeren liefern Anthocyane, pflanzliche Farbstoffe, die je nach pH‑Wert Blaufärbungen bis hin zu Violetttönen erzeugen. Rote und braune Zwiebelschalen enthalten neben Anthocyanen auch Flavonoide wie Quercetin, die den Eiern warme Braun‑ und Rottöne verleihen. So entstand eine farbenfrohe Palette an natürlich gefärbten Ostereiern.
Im Anschluss betrachteten wir auch den Aufbau eines Hühnereis genauer – von der Kalkschale bis zum Dotter.
Mit so vielen liebevoll bunt gefärbten Eiern steigt die Vorfreude auf Ostern!



















