Mit Kescher, Gummistiefeln und einer ordentlichen Portion Entdeckerlaune machte sich unsere NAWI‑Klasse im Bio-Labor auf den Weg zur Strem bzw. zum Zickenbach, um die Ökologie eines Fließgewässers einmal hautnah zu erleben. Schon beim ersten Blick ins Wasser war klar: Der Bach war noch trüb, hoch und auch ein bisschen wild vom gestrigen Regen. Perfekte Bedingungen also, um richtig nass zu werden.

Ausgestattet mit Becherlupen, Schalen, Gläsern und Bestimmungsanleitungen stürzten sich die Schüler:innen trotzdem ins Abenteuer. Und tatsächlich: Trotz des „Kaffee‑Latte‑Looks“ des Wassers konnten sie eine ganze Menge entdecken: Wasserläufer, Libellenlarve, Rückenschwimmer.

Sogar kleine Fische gingen uns ins Netz. Zum Glück hatten wir unseren hauseigenen Experten Maxi, der sofort in den „Fischer‑Modus“ wechselte und die Arten fachmännisch bestimmte.

Natürlich blieb es nicht bei trockenen Füßen. Manche standen plötzlich ohne Schuhe im Bach, bei andern nahm das Wasser den direkten Weg über die Gummistiefel hinein. Aber was wäre ein richtiger Ökologie‑Ausflug ohne ein bisschen Chaos und viel Gelächter?

Zwischendurch lernten wir auch etwas: Unsere Funde zeigten, dass der Zickenbach bzw. die Strem ziemlich gesunde Ökosysteme sind.

Am Ende kehrten wir mit nassen Socken, dreckigen Hosen, aber vielen neuen Erkenntnissen zurück. Ein Ausflug, der bewiesen hat: Biologie ist am spannendsten, wenn man sie nicht nur lernt, sondern erlebt.