Anfang Juni unternahm die 6b mit Prof. Damhösl voller Motivation eine Exkursion nach Wien. Begrüßt wurden wir von dicken Regenwolken, nach anfänglicher Besorgnis blieb es aber bei ein paar Tropfen. Nach einer Stärkung mit exotischen Speisen (J) auf der Mariahilfer Straße ging es in die Redaktion der Wiener Zeitung, wo uns Journalistin Eva Sager, eine der top 30 Journalist:innen unter 30, einen Blick hinter die Kulissen verschaffte.
Wir erfuhren, wie eine Reportage entsteht, sprachen darüber, welche Maßnahmen nötig sind, um Medien an die Jugendlichen zu bringen, welche unliebsamen Nebeneffekte journalistisches Arbeiten beinhalten kann und erkundeten die verwinkelten Gänge der Redaktion, wo wir uns auch mit anderen Journalist:innen austauschen konnten.
Danach machten wir einen kurzen Abstecher, vorbei am Volkstheater, in die Burggasse, wo die ein oder anderen Schätze erstanden wurden, bevor unsere Führung im Kunsthistorischen Museum startete. In der Gemäldegalerie des KHM wanderten wir durch die Kunstgeschichte und sprachen über Gemälde aus der Renaissance und dem Barock. Da staunte Prof. Damhösl nicht schlecht, als die Schüler:innen der 6b plötzlich zu Kunstexpert:innen wurden, mit Kunstvermittler Sascha über die Farbgebung fachsimpelten, Motive und Symbole deuteten und ganz nebenbei Parallelen zum Deutschunterricht aufstellten.
Am Ende des Tages bleiben also zwei Dinge zu sagen: Ein Zimtschneckengeschäft kann sehr wohl zum Politikum werden und die Sorgen über eine desinteressierte junge Generation sind völlig unbegründet, wenn man ihr den nötigen Raum gibt und sie einfach mal machen lässt.














