Kurz vor der Matura mit allen Sorgen um Leistungsdruck und Zukunftsplänen hat unser Anatol Klima, 8a, unsere Schule beim Redewettbewerb in der Kategorie „Neues Sprachrohr“ mit einem Thema vertreten, das aufhorchen lässt: Wer mit seinem Leben wirklich Spuren hinterlassen möchte, wer sich selbst finden und verwirklichen möchte, muss nicht nur lernen und leisten. Viel näher am Menschsein sind das Dichten, das Musizieren, das kreative Schaffen. Und das, so Anatol, ist in jedem Menschen angelegt, man muss sich nur die Zeit nehmen und geben, um künstlerisch tätig zu werden. Mit seinem Beitrag hat Anatol nicht nur uns, sondern auch die Jury beeindruckt. Wir gratulieren sehr herzlich zum 2. Platz im Landesbewerb und sind als Gymnasium, das seine Wurzeln im Humanismus hat, stolz, mit diesen wichtigen Gedanken vertreten gewesen zu sein.
Gleich am nächsten Tag stellte unsere Nele Prenner ihre rhetorischen Fertigkeiten unter Beweis: Mit dem nach einem Märchen anmutenden Titel „Es war einmal vor langer langer Zeit“ bezieht sie zu dem uns alle betreffenden Thema des Feminismus kritisch Stellung. Nele führt uns zunächst in eine dystopische Welt, in der noch immer Ungleichheit unter den Geschlechtern herrscht, um dann mit einer Utopie zu schließen, in der wir gemeinsam, Seite an Seite leben und mit vereinten Kräften unseren Alltag bestreiten. So sind es auch die kleinen Dinge, an denen man einen Feministen erkennt: wenn man/Mann die Frau beruflich unterstützt, sodass sie Karriere machen kann, oder wenn man/Mann die Kinder zum Kindergarten bringt und abholt, sodass die Care-Arbeit nicht nur an der Frau hängenbleibt. Nele schlug sich beim Landesredewettbewerb tapfer und erreichte den 4. Platz. Herzliche Gratulation!














