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Unter dem Motto „Musik, eine Welt der Hoffnung“ fand am Abend des 15. Dezember 2011 ein stimmungsvolles schulübergreifendes Weihnachtskonzert im Kulturzentrum Güssing statt. Es musizierten SchülerInnen der Volksschule, Hauptschule und des BORG Güssing gemeinsam mit dem professionellen Symphonieorchester „Die Haydn Akademie“ unter der Leitung des Dirigenten Anton Gabmayer - insgesamt standen fast 200 Interpreten auf der Bühne! Im sehr zahlreich erschienen Publikum waren unter anderem auch Ehrengäste wie Bürgermeister Peter Vadasz, die Vizebürgermeister Vinzenz Knor und Gilbert Lang, Servicestellenleiter der Raika Güssing Gottfried Unger, BSI Gerlinde Potetz und HR FI Julius Koller sowie die Direktoren Monika Gerbavsits, MSc. (VS), Herbert Alber (KMSHS) und Mag. Franz Flamisch (BORG).
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Es war nicht nur ein musikalisches Konzert mit Liedern, begleitet von Band und Orchester. Anton Gabmayer, Initiator dieses Projekts, hatte die Idee, das Konzert mit persönlichkeitsentfaltenden Inhalten und gesellschaftsrelevanten Themen in eine Rahmenhandlung einzubetten. Im Mittelpunkt stand die Aussage: „Schicksale oder ausweglose Situationen können von uns Menschen gemeistert werden – die Hoffnung stellt dabei ein wichtiges Element dar“. Ziel des Projekts war, dass Schüler, Schulband und Symphonieorchester zusammen musizieren und dabei die Musik als eine Sprache wahrnehmen, die alle Menschen der Welt verstehen und die uns auch miteinander verbindet. Musik wird bei diesem Projekt laut Gabmayer als eine emotionale Ebene erfasst, mit der Botschaften wie Hoffnung und Solidarität sowohl für die mitwirkenden Schüler selbst als auch für die Zuhörenden unmittelbar weitergegeben werden können. Darüber hinaus war dem Dirigenten nicht die höchste Professionalität im Gesang, sondern das Klangerlebnis mit vielen SängerInnen in Kombination mit dem Symphonieorchester und der Band wichtig. Die dargebotenen 15 Advent- und Weihnachtslieder wurden größtenteils vom Orchester, aber auch von der Schulband des BORG unter der Leitung von Mag. Andreas Deutsch professionell begleitet. Dazwischen traten die allegorischen Figuren „Schicksal“, „Trostlosigkeit“ und „Hoffnung“ - ganz toll dargestellt von SchülerInnen der Hauptschule – auf. Unter der Leitung von Mag. Rosemarie Granitz inszenierten SchülerInnen des BORG eindrucksvoll aktuelle gesellschaftliche Themen wie Mobbing, Herbergsuche eines Sandlers und Nachhaltigkeit. Der Epilog zur Rahmenhandlung wurde von SchülerInnen der Volksschule gekonnt präsentiert. Anton Gabmayer passte die Lieder den Inhalten entsprechend an. Den musikalischen Schlusspunkt bildete das Musikstück Pueri concinite von Johann Ritter, das von der Volkschuldirektorin Monika Gerbavsits sehr schön solistisch gesungen und vom Gesamtchor begleitet wurde. Diesem Projekt ging eine lange Planung voraus. Die notwendigen Proben der Schlussphase mussten mit den Schulen koordiniert werden. Einladungen, Plakate und die Weihnachtsdekoration der Bühne wurden von SchülerInnen im Unterricht erstellt. Sämtliche Darbietungen wurden in vielen intensiven Proben mit den jeweils zuständigen LehrerInnen aller beteiligten Schulen selbständig erarbeitet und geübt. In der Schlussphase des Projekts fanden Proben mit dem Dirigenten und erst bei der Generalprobe mit dem Orchester statt. Schulprojekte sind natürlich auch mit Kosten verbunden. Anton Gabmayer, der mit seinem Orchester schon mehrere Schulprojekte in verschiedenen Bundesländern sehr erfolgreich umgesetzt hat, hat als Projektleiter folgende Institutionen für die finanzielle Unterstützung gefunden - sie tragen dankenswerterweise die gesamten Kosten: Bundesministerium für Unterricht Kunst und Kultur, Land Burgenland , Haydn Festspiele Eisenstadt , Stadt Güssing und Raiffeisenbank Güssing. Für alle teilnehmenden SchülerInnen und LehrerInnen war es größtenteils eine neue Erfahrung, mit musikalischen Profis zu musizieren und zusammenzuarbeiten – ein rundum schönes Erlebnis, das vielen lange in Erinnerung bleiben wird!
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